Geschafft!

31.03.2015
Mit einem Sieg am Sonntag im letzten Spiel gegen Eimsbüttel hat die Erste den Klassenerhalt in der Verbandsoberliga gesichert. Da störte auch die 5:9 Niederlage gegen Oberalster am Sonnabend nicht. Saisonziel erreicht, mit Höhen und Tiefen, einem überragenden oberen Paarkreuz und fünf wackeren Recken dahinter hat es am Ende zu Platz 6 gereicht. Dass es bis zum Ende spannend geblieben ist, haben wir uns letztlich selbst zuzuschreiben. Jetzt kommen fünf spielfreie Monate, Zeit um durchzuatmen und um dann zu zeigen, dass wir es (noch) besser können.

Aber der Reihe nach.

Als ob uns der Tischtennisgott noch einmal zeigen wollte, wer am längeren Hebel sitzt, konnten die Vorzeichen zum Spiel gegen Oberalster schlechter nicht sein. Wir sind zwar mit sieben Mann aufgestellt, trotzdem mussten wir auf zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Björn, Andreas und Erik konnten nicht spielen, dafür sprangen Cuong und Rico ein. Tausend Dank für Euren Einsatz, das war klasse!
Aber das war noch nicht alles. Morgens um acht Uhr weckte mich Marcins Anruf vom Flughafen in Danzig. Der Flieger, mit dem er und Krzysiek nach Lübeck kommen wollten - um eigentlich um 10 in Schwerin zu sein - fiel ersatzlos aus. 700 Kilometer trennten die beiden nun von uns, um 15 Uhr war Spielbeginn. Also Aktion an zwei Fronten. Ich klärte mit dem Staffelleiter und Oberalster einen späteren Beginn um 16 Uhr (auch dafür vielen Dank); unsere Polen suchten sich eine Mitfahrgelegenheit nach Koszalin. Dort Treff mit Krzysieks Vater und Bruder, um dann gemeinsam nach SN zu fahren. Heizen wäre wohl das bessere Wort, der kleine Polo wurde getreten, eine Tankfüllung von der Grenze bis Wismar, und es hat gepasst. 15.58 standen wir vollzählig in der Halle, pünktlich hieß es, ‚Aufstellung bitte‘. Puuuh.
Oberalster trat fast in Bestbesetzung an, nur Pech musste durch Ott ersetzt werden. Hieß, dass auch die Nummer eins Oltmann mit am Start war. Er hatte im Hinspiel noch gefehlt, wodurch wir überraschend 9:5 gewinnen konnten. Unser Gegner hatte Respekt, das war zu merken. Oberalster, noch ungeschlagen in der Rückrunde,  war zwar klarer Favorit, aber zu oft in der Vergangenheit waren wir siegreich. Und einen Punktverlust durften sich die Hamburger nicht leisten, sonst wäre Parchim vorbeigezogen. Genau diesen Punkt brauchten wir an diesem Wochenende aber noch, um sicher drin zu bleiben.
Trotz Autofahrt in den Knochen und ohne Einspielzeit legten Marcin und Krzysiek aber wieder los wie die Feuerwehr.  3:0 gegen Weber/Steinke, das gleiche Ergebnis (nur andersrum :)) gab es für Richard und Cuong gegen Oltmann/Acevedo. Bei Christian und Rico war es etwas knapper. 1:3, wer weiß, hätten wir den Satzball in Durchgang 4 genutzt…
Oben hatte Krzysiek dann Weber eigentlich durchgehend gut im Griff, 3:1, und auch Marcin war gegen Oltmann von Beginn an auf der Siegerstraße. Aber nach 2:0 Führung und einem knapp verlorenen dritten Satz kam der Gegner auf und es ging in den fünften. Spannend, aber egal, wenn es am Ende 11:9 für Marcin heißt!
Aus einem 3:2 wurde dann schnell und umspektakulär ein 3:5. Weder Richard noch Christian und Cuong hatten reelle Chancen. Richie immerhin mit einem Satzgewinn gegen Acevedo. Und um eine Vorentscheidung abzuwenden, war Ricos Spiel nun immens wichtig. 
Steinke ließ sich aber von Ricos - nennen wir es mal vorsichtig - unorthodoxem Spiel nicht nervös machen, lag 2:0 und 5:2 vorn, ehe der Faden riss. Wer mal gegen Rico gespielt hat, kennt das. Auf einmal weiß man nicht mehr, was man machen soll, auf einmal trifft Rico, eiert die Bälle fies rüber, spielt mal mit, mal ohne Schnitt (weißt Du eigentlich, was Du da machst?:-)) und das Spiel kippte. Entscheidung im fünften, 8:8, und dann war es Glück für den einen, in diesem Fall Steinke, und Pech für Rico. Der megastarke Einsatz erhielt nicht die verdiente Belohnung. Schade, das war trotzdem super.
Danach ging es wieder schnell und mal wieder wurde der riesige leistungsmäßige Berg zwischen oben und mitte/unten deutlich. Beide Polen sicher 3:0, Richard und Christian sicher 0:3, Cuongs Satz gegen Ott war zu wenig. Das Hinspielergebnis gedreht, 5:9 und es kam wie es kommen musste: Gegen Eimsbüttel war ein Punkt Pflicht.

In Hamburg war Joachim Gürtler dabei, auch Dir großen Dank, ein Spielbeginn am Sonntag um 16 Uhr ist schon ungewöhnlich. Erik war wieder fit und nur noch mal zu den Vorbedingungen: Uns reichte ein Punkt um sicher drin zu bleiben, Eimsbüttel einen Platz und drei Punkte hinter uns hatte noch ein Spiel mehr. Mit zwei Erfolgen wären sie an uns vorbei.
Doch schon in den Doppeln konnten wir den Grundstein für den Erfolg legen. Klar, dass Doppel 1 punktet, war zu erwarten; aber der überlegene 3:0-Sieg von Richard und Joachim gegen Christlieb/Sommerfeld war sensationell. Dass danach Christian/Erik 1:3 abgaben, war eigentlich nicht zu erklären. Dann aber nahm des Spiel seinen gewohnten Verlauf. Krzysiek, Marcin und Richard punktete sicher, Christian war völlig von der Rolle, Joachim eigentlich auch ohne Chance, Erik dagegen fast schon routiniert erfolgreich. Macht unterm Strich ein 6:3 für uns zur Halbzeit. Und nachdem Krzysieks dann Christlieb überrannte und Marcin gegen Sommerfeld über die volle Distanz musste (aber siegreich blieb), war der Drops gelutscht. 8:3, dass war der Klassenerhalt!
Die letzten beiden Spiele dauerten dann aber gefühlt fast so lang, wie das gesamte restliche Spiel. Und das obwohl Richard und Christian jeweils 2:0 vorne lagen. Es ging für beide dennoch in den fünften Satz, mit dem schlechteren Ende (10:12) für Richard und dem besseren (14:12) für Christian. 9:4, aber nicht nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass parallel Erik auch sein zweites (letztlich bedeutungsloses) Spiel schon sicher 3:0 gewonnen hatte.
16:20 Punkte bedeuten schlussendlich Platz 6. Mehr war nach der Vorrunde wirklich nicht drin. 
Was bleibt? Viel Spaß in einer geilen Truppe, das darf bitte gerne so weiter gehen! Wir passen menschlich zusammen, keiner tanzt aus der Reihe, jeder spielt fürs Team, das ist schon super. Dazu tolle Fans, die uns immer wieder unterstützt haben. Auch wenn es manchmal schon frustrierend war, wenn man nach den unfassbaren und sensationellen Bällen unserer Polen an den Tisch musste - nur um dann in Superzeitlupe am Tisch vorbei zu schufen oder einen Topspin - über den Krzysiek nur müde lächeln würde - ins Netz zu ziehen (bzw. den Ball gar nicht zu treffen :-)) - Ihr habt auch für uns geklatscht und uns keine Vorwürfe gemacht. Vielleicht habt ihr ja gesehen, dass wir es immer wieder versucht und nicht aufgegeben haben. Dafür gebührt Euch ein besonderer Dank!
Nicht zu vergessen sind Sieghard - ohne den das alles nicht möglich wäre - und die anderen Sponsoren. Danke, dass ihr zu uns haltet. Gleiches gilt für Bernd und Micha, die immer dabei waren, sowie Kerstin und Ragnar für die Erholungsphasen, die unsere Polen in Banzkow hatten. 
Wie geht es weiter? Die Planungen für die kommende Saison haben bereits begonnen, weitere Gespräche laufen und - soviel sei hier schon verraten - alles läuft in die richtige Richtung. 
Mehr dazu später an dieser Stelle. Jetzt heißt es noch Daumen drücken für die Zweite. Jungs, wir haben vorgelegt, Ihr schafft das auch!!

Bis denne,

Christian
Kommentare: 5
  • #5

    Erik (Mittwoch, 15 April 2015 11:47)

    Mit einer starken Rückrunde haben wir dann doch absolut verdient den Klassenerhalt klar gemacht.

    Vielen Dank an die ganze Truppe für eine geile Saison! :)

  • #4

    Sieghard (Mittwoch, 08 April 2015 16:35)

    Am Sieg in Eimsbüttel waren wieder alle Spieler beteiligt.Nur so geht VOL.Sechster Platz,das entsprach der Planung.Gratulation der ganzen Mannschaft um Kapitän Christian,der den hohen Organisationsaufwand mit Bravour meisterte.Wir haben bewiesen,dass wir in dieser Besetzung in der VOL mithalten können.Jetzt müssen wir beraten,wie es weitergeht.Die Polen wollen bei uns bleiben.

  • #3

    M.K. (Mittwoch, 08 April 2015 12:49)

    Danke für guten TT- Sport in Schwerin! Das war lange überfällig in einer Stadt wie Schwerin,in der viele Vereine mit vielen Mitgliedern seit Jahrzehnten diesen Sport betreiben, und sollte auch noch lange so bleiben! Auch im Namen vieler Stammfans deshalb Danke an den VfL und alle Verantwortlichen und Beteiligten, die das endlich erreicht haben!

  • #2

    Käpt'n Jack (Samstag, 04 April 2015 13:20)

    Glückwunsch der ERSTEN -dem Flaggschiff des VfL- zu dieser Leistung und dem tollen Saisonabschluss!!
    Uns als Zuschauer habt Ihr immer super Tischtennis- Sport gezeigt, danke dafür an alle Spieler.
    Krzysiek und Marcin sind natürlich der Garant; so kann halt eine Mannschaft funktionieren.

  • #1

    Björn (Mittwoch, 01 April 2015 10:34)

    Toller Bericht Christian und Glückwunsch an die ganze Mannschaft für diese echt starke Leistung. Und noch ein Hinweis: Natürlich besteht zwischen Oben und Mitte ein Leistungsabfall, aber trotzdem muss man doch nach dieser Saison festhalten, dass unsere Mitte und Unten von der Spielstärke her in dieser Liga gut mitspielen und keineswegs abfallen. Insofern besteht kein Zweifel darüber, dass der Klassenerhalt ein Verdienst der ganzen Mannschaft war.


Klassenerhalt fast Perfekt gemacht

23.03.2015
Die erste Schweriner Vertretung konnte am vergangenen Wochenende einen wichtigen Punkt aus Bramfeld entführen. Die Mannschaft um Kapitän Christian Becker ist damit jetzt drei Punkte vor dem Team aus Eimsbüttel, welches aktuell den Relegationsplatz belegt.

Da die Eimsbüttler noch gegen den Tabellenzweiten aus Parchim ran müssen, könnte das im Abstiegskampf noch wichtig werden. Aber der Reihe nach.

Am Samstag ging es für uns nach Bargteheide. Die Schleswig-Holsteiner Mannschaft konnte uns in der Hinrunde, in Schwerin mit 9:6 schlagen - es war also klar, dass das keine leichte Aufgabe vor uns liegt. Dennoch gingen wir zuversichtlich in die Partie und wollten vor allen Dingen die Doppel besser gestalten.Der Plan war, dass Marcin und Krysiek ihr Doppel sicher durch bringen und wir uns mindestens ein zweites schnappen können.


Die erste Hälfte des Plans ging auf. Die Polen gewannen ihr Spiel gegen die Kutzner-Brüder, Fabian und Sebastian, recht sicher mit 3:1. Richard und Andreas hatten das Spitzendoppel gegen sich. Markscheffel und der dritte der Kutzner-Brüder - Tobias - hatten allerdings ihre Probleme mit den beiden. Nachdem der erste Satz noch sicher an Bargteheide ging, kamen die Schweriner immer besser ins Spiel. Der zweite Satz ging leider mit 13:15 weg. Das 0:2 konnte dann trotz des folgenden Satzgewinns nicht mehr gedreht werden.
Christian und Erik durften im dritten Spiel der Partie dann gegen Kuhlmeier/Borowski ran.
Die Rechts-/Linkspaarung wusste ihren Vorteil zu nutzen und baute zu viel Druck für die Schweriner auf. Das Spiel ging mit 3:0 weg und wir waren leider wieder mit 1:2 schlecht aus den Doppeln gekommen.

Während Marcin noch nicht richtig in der Halle heiß lief und gegen einen starken Markscheffel mit 3:0 unterlag, konnte Krysziek ein 0:1 in ein 3:1 umwandeln und uns im Rennen halten. Die Mitte war nun gefordert.

Christian ging zuerst an den Tisch. Der gut aufgelegte Tobias Kutzner liess ihm allerdings kaum eine Chance und ging recht souverän mit 3:0 als Sieger hervor.
Richard konnte gegen Kuhlmeier einen schwachen dritten Satz verkraften und brachte dann, wie in der Hinrunde auch, den Sieg nach hause.

Das untere Paarkreuz konnte im Hinspiel keine Punkte beisteuern, das sollte dieses mal anders laufen. Andreas und Erik gewannen ihre Spiele gegen Sebastian Kutzner und Borowski und konnten somit die erste Führung in der Partie sichern. 5:4 nach Durchgang eins.

Marcin kam im zweiten Spiel besser rein und Krysziek konnte im Duell der Spitzenspieler gegen Markscheffel ebenfalls Punkten. Das Momentum schien auf unserer Seite, denn auch Christian legte mit einem starken 3:1 gegen Kuhlmeier nach. Richard war dann allerdings gegen den stark spielenden Tobias Kutzner ohne Mittel. Zwischenstand 8:5 und drei Chancen den Sack zu zumachen.

Unten kam dann leider nichts mehr. Gut gespielt von Andreas gegen Borowski aber dann doch ohne Zähler. Erik fand gegen Sebastian Kutzner dann nicht in sein Spiel und verlor glatt mit 0:3.

Es kam also zum Abschlussdoppel. Marcin und Krysziek konnten ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden. Sie mussten Markscheffel und Tobias Kutzner mit 1:3 zum Unentschieden gratulieren. 8:8 - an sich nicht schlecht und auch besser als in der Hinrunde.

Wäre da nicht der fade Beigeschmack drei Matchpoints zum sicheren Klassenerhalt liegen gelassen zu haben..

Nach einer "Abschlussbesprechung" beim Griechen in Bargteheide ging es dann wieder nach Hause um Kräfte für das Sonntagsspiel in Parchim zu sammeln.


An Tag zwei reisten wir bei herrlichstem Tischtenniswetter mit dem über Nacht erkrankten Björn an. Christian setzte für ihn aus.

Die Parchimer wollten gegen uns unbedingt gewinnen, denn damit würden sie punktgleich mit dem Tabellenführer aus Oberalster sein. Nach der deutlichen Heimpleite in der Hinrunde wollten wir es dieses mal besser machen. Hoch motiviert ging es beim "MV-Derby" allerdings deutlich schlechter los als gedacht.

Marcin und Krysiek gewannen zwar deutlich und erwartet mit 3:0 gegen Rehberg und Bauer, aber Björn und Erik mussten im Gegensatz zur Hinrunde Hapke/Schütz gratulieren.
Richard und Andreas hatten gegen die Polen Cylwik und Kukkuk nur wenig Chancen und verloren ebenfalls. Ein erneuter Rückstand nach den Doppeln. Und es kam noch dicker.

Krysziek gewann zwar gegen Chris mit 3:0  aber Marcin verlor gegen Cylwik zu 9 im fünften Satz. Denkbar knapp - so ging es auch weiter. 

Björn mit zu vielen Problemen im Return erkämpfte sich zwar gegen Kukkuk eine 2:1 Führung, konnte diese dann aber nicht durch bringen. Zwischen Richard und dem Materialspieler Hapke ging es knapp zu. In den entscheidenden Phasen hatte Richard dann aber doch das Nachsehen und musste dem Parchimer zum 3:1 gratulieren. Im unteren Paarkreuz hatte man sich zwar mehr erhofft aber auch dort blieben die Punkte in Parchim. Bauer spielte sehr Druckvoll und entschied das enge Spiel gegen Andreas dann mit 3:1 für sich.  Erik war gegen Routinier Schütz in der Schlagausfall zu oft falsch beraten. Der Parchimer variierte Spin und Platzierung und brachte das Spiel sicher mit 3:0 durch. 

Mit nur zwei Zähleren aus dem ersten Durchgang war die Partie dann vorentschieden.
Marcin konnte zwar noch mit 3:0 gegen Chris gewinnen aber Krysziek hatte an diesem Tag im Duell der beiden stärksten Spieler der Liga mit 1:3 das Nachsehen.

Richard machte vieles besser als in der Hinrunde, als er noch deutlich gegen Kukkuk unterlag. Er konnte die Topspins des Polen gut antizipieren und setzte sich dann verdient mit 3:1 durch. Björn musste gegen Hapke der Erkältung Tribut zollen und damit stand das 4:9 in den Büchern.

Vielleicht kann an einem perfekten Tag ein Punktgewinn drin sein. Dieses mal blieb uns aber nichts anderes übrig als den Parchimern zum fast sicheren Erreichen der Relegation zu gratulieren. Mit ein wenig Schützenhilfe von uns am nächsten Wochenende gegen Oberalster kann sogar noch mehr für die Parchimer raus springen.


Unterm Strich bleibt nach der Auswärtstour ein Punkt . Dieser Punkt kann uns aber sehr helfen, denn mit Schützenhilfe aus Parchim gegen Eimsbüttel würde den Hamburgen auch ein Sieg gegen uns nicht mehr reichen um den Relegationsplatz zu verlassen. 

Die Marschrichtung fürs nächste Wochenende ist trotzdem klar. Am Samstag wollen wir im letzten Heimspiel der Saison versuchen, der Truppe aus Oberalster das Leben schwer zu machen und dann am Sonntag in Eimsbüttel den Klassenerhalt selbst erarbeiten!

Erik

Kommentare: 2
  • #2

    Christian (Mittwoch, 25 März 2015 10:30)

    Danke, Erik, für den Bericht.Auch wenn es gegen Parchim nicht geklappt hat; das wären sowieso nicht eingeplante Bonuspunkte gewesen.
    Wir brauchen noch einen Punkt, um endgültig sicher zu sein. Und das werden wir schaffen!

  • #1

    Sieghard (Mittwoch, 25 März 2015 08:55)

    6. Platz in Bargteheide gesichert.Feine Teamleistung ,weil alle Spieler gepunktet haben.
    In Parchim war es suboptimal.Aber der Sieg von Richard gegen den starken Polen Kukkuk war eine tolle Leistung.
    Kommenden Samstag verabschiedet sich unsere Mannschaft im letzten Heimspiel gegen den Spitzenreiter Oberalster.Am
    Sonntag in Eimsbüttel werden wir mit einem Sieg das Spieljahr mit dem 6. Platz beenden.


Schweriner bei Norddeutschen Seniorenmeisterschaften in Bremen

17.03.2015

Im Tischtennis kämpften am Wochenende in Bremen die Tischtennis-Senioren in ihren Altersklassen bei den 25.Norddeutschen Einzelmeisterschaften um die Meistertitel. Mit dabei waren auch 4 Damen und zwei Herren aus Schwerin und sie schlugen sich recht tapfer. Mit einem Vizemeistertitel und einem 3.Platz war Roswitha Wiencke (VfL) erfolgreichste Schwerinerin. Völlig unerwartet gelang ihr in der Vorrunde der 1.Platz, wobei der Sieg gegen die dann Zweitplatzierte Gudrun Engel (TTC Berlin Neukölln) die größte Überraschung war. Im Halbfinale strauchelte sie an der neuen Meisterin Jutta Baron (TTC Berlin Neukölln), dennoch ist der 3.Platz ein schöner Erfolg, genau wie der 2.Platz im Doppel mit ihrer Partnerin aus Brandenburg. Sie unterlagen dem Duo Baron/Engel (TTC Berlin Neukölln), die auch schon Welt- und Europameister waren, 1:3. Auch Violeta Becker (DJK) schaffte als Gruppenzweite die Endrunde genau wie Edelgard Siggel (VfL). Für beide kam das Aus dann aber gleich. Im Doppel konnte sich Violeta Becker (DJK) gemeinsam mit Birgit Hiltscher (Aufbau Parchim) den 3.Platz erkämpfen. Heidi Bätcker (DJK) und Reinhard Schüler (VfL) kamen aus der Vorrunde nicht heraus. Pech hatte Jürgen Kaphingst (SVM). Er verpasste die Endrunde bei gleichem Spiel- aber dem schlechtesten Satzverhältnis. Im Doppel gelang mit Ulrich Kraft (Hagenower SV) aber ein Sieg.


Roswitha Wiencke

Kommentare: 1
  • #1

    Christian (Mittwoch, 01 April 2015 08:11)

    Glückwunsch, Roswitha,
    an Dich und die anderen Teilnehmer. Klasse, dass Ihr immer wieder so erfolgreich die Schweirner Fahnen hoch haltet.


Sieg und Niederlage für VfL Herren

12.03.2015
Pflicht erfüllt, bei der Kür gestrauchelt. Zwei weitere wichtige Zähler stehen auf der Habenseite der VfL-Herren in der Verbandsoberliga nach dem vergangenen Wochenende. Beim 4:9 in Brunsbüttel hingen die Trauben zwar deutlich zu hoch, in Fockbek wurde aber gegen das Tabellenschlusslicht klar mit 9:2 gewonnen. Damit sieht es mit 13:15Punkten in der Tabelle weiterhin so schlecht nicht aus. Theoretisch könnte im nächsten Spiel in Bargteheide bereits der Klassenerhalt fix gemacht werden.

Aber der Reihe nach.

Erneut ohne Björn reisten wir an die Elbmündung nach Brunsbüttel, die weiteste Fahrt für uns in dieser Liga. Auch wenn wir das Hinspiel zuhause mit 4:9 verloren hatten überwog doch die Zuversicht. Verständlich, nach dem Sieg gegen den Tabellenführer aus Preetz...
Und es ging gut los für uns. Dass Marcin und Krzysiek ihr Doppel gewinnen, war fest eingeplant, der Sieg von Richard und Andreas gegen Bartelt/Horns nicht unbedingt. Ein klasse Start für uns, auch wenn Erik und Christian gegen Rohlf/Bublitz deutlich das Nachsehen hatten. Eine 2:1 Führung, die auch nach dem oberen Paarkreuz noch Bestand hatte. Krzysiek erfolgreich, Marcin gegen den Letten Reinholds nicht. Da machten sich die Reisestrapazen bemerkbar: Freitag Abend spielte Marcin noch beim den polnischen Meisterschaften, nachts dann quer durchs Land nach Danzig, wo es Samstag früh mit dem Flieger nach Lübeck ging. Das bedeutete gefühlte fünf Stunden Schlaf zu wenig.
In der Mitte musste Christian dann gegen Marcel Horns ran, gegen den er in der Hinrunde noch völlig überraschend gewinnen konnte. Der Brunsbütteler hatte also noch eine Rechnung offen, spielte konzentriert und zwingend und behielt mit 3:1 die Oberhand. Bei Richard gegen Rohlf lief für uns nicht wirklich viel zusammen. Besser machte es Erik, der unten zwar knapp gegen Bublitz verlor, ihm aber die erste beiden Sätze in der Rückrunde abnehmen konnte. Bemerkenswert, nützt nur nichts, der Punkt war ebenso weg wie der von Andreas gegen Albrecht.
3:6 also zur Halbzeit, und dennoch hatten wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Schließlich haben wir das beste obere Paarkreuz der Liga, mit Krzysiek den besten Spieler der Klasse, der heute aber einem etwas besseren gratulieren musste. Wahnsinn, was Reinholds spielte und traf, da muss man zur Recht Respekt zollen. Marcin dagegen wachte wieder auf  (3:0 gegen Bartelt), doch zwei Niederlagen in der Mitte besiegelten das 4:9: Richard nach anfänglichen Problemen sehr stark gegen Horns; nach 0:2 ging das Spiel etwas unglücklich im fünften weg, Christian chancenlos gegen Rohlf.
Das war's. Wobei die Enttäuschung sich in Grenzen hielt. Gegen Brunsbüttel, das wären wieder big points gewesen. Die Pflichtaufgabe sollte erst am Sonntag gegen Fockbek folgen. Dort quartierten wir uns wie schon vergangene Saison im Hotel Schützenhaus ein, lecker Essen und Sportstudio inbegriffen.
Um 11 Uhr, also zu ziviler Zeit traten wir bei bestem Wetter an; unser Gegner, der noch ohne Punkt auf der Habenseite dasteht und bereits die Mission Wiederaufstieg in Angriff nimmt, musste zwei Spieler ersetzen.
Alles andere als ein Schweriner Erfolg wäre unter diesen Bedingungen eine große Überraschung geworden - die aber ausblieb. Ein kurzes und schmerzloses 9:2 für uns. Lediglich Erik/Christian gegen Walter/Horn und Christian im Einzel gegen den in der Mitte noch ungeschlagenen Carsten Walter musste den Gegnern gratulieren. Was war sonst noch berichtenswert? Vielleicht Eriks 5-Satz-Erfolg gegen Lipphardt - nach fünf abgewehrten Matchbällen.
13:15 Punkte und Platz sechs - damit können wir zufrieden sein und tatsächlich: Unser nächstes Spiel in Bargteheide (21. März) kann schon das entscheidende für den Klassenerhalt sein. Allerdings müssen dafür andere Mannschaften mitspielen: Bargteheide müsste in Oberalster (14. März) verlieren, ebenso Bramfeld in Preetz; tja und wir unseren Teil dazu beitragen. Irgendwie zu viel könnte, wäre, vielleicht... Wir müssen schlicht konzentriert und motiviert in die weiteren Spiele der Rückrunde gehen, denn soviel ist sicher: Den Klassenerhalt können wir aus eigener Kraft schaffen.
Mehr dann bald an dieser Stelle.
Bis denne

Christian
Kommentare: 1
  • #1

    Sieghard (Montag, 16 März 2015 16:11)

    Inzwischen haben Bramfeld und Bargteheide verloren,so wie von uns erwartet.
    Kommendes WE gegen Bargteheide und Parchim wollen wir den 6. Platz verteidigen.
    Viel Erfolg Jungs.


Traumhaftes Wochenende

02.03.2015

Das hätte besser nicht laufen können. Mit zwei Siegen hat die Erste einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft. Nach der Pflicht - einem überzeugenden 9:2 gegen den Abstiegskonkurrenten Bramfeld - folgte am Sonntag die Kür. Ein 9:7 gegen Tabellenführer Preetz. Sensationell spielten vor allem unsere Polen, die alles gewannen.


Aber der Reihe nach.

Mit Bramfeld hatten wir noch eine Rechnung offen. 7:9 wurde das Hinspiel verloren, das ging damals völlig an uns vorbei. Jetzt das Rückspiel mit brisanten Vorzeichen: Der Gegner auf Platz neun mit sechs Punkten, wir einen davor auf dem Relegationsplatz mit sieben Punkten. Wer verliert bekommt richtig Probleme, soviel war klar.

Ohne Björn ging es ins Match, das gleich gut für uns begann. Zwei Doppel (Krzysiek/Marcin und Christian/Erik) sowie Krzysiek im Einzel sorgten für ein 3:1, als dann bereits die Vorentscheidung fiel.Marcin gegen Regenthal und Richard gegen Köhn hatten beide mächtig zu kämpfen, hätten beide verlieren können und hatten beide das glücklichere Ende im fünften auf ihrer Seite. 5:1, der Widerstand war gebrochen. Daran änderte auch Christians Fünf-Satz-Niederlage gegen von Reit nichts. Andreas, Erik und erneut unsere Polen spielten allesamt absolut überzeugend und machten den Sack zum 9:2 dicht. Ganz wichtiger Sieg, den wir Abends noch entspannt und gut gelaunt beim Griechen Revue passieren ließen. Und der Optimismus für das Preetzspiel war so klein nicht. Schließlich hatte der Tabellenführer ja heute klar gegen Oberalster verloren, wir hatten Oberalster klar geschlagen, also….

Blödsinn natürlich, aber wir waren selbstbewusst genug, um an uns zu glauben.

Dieselbe Aufstellung ging am Sonntag an den Start, Preetz hielt in Bestbesetzung dagegen, trickste aber bei den Doppeln. Das eigentliche Einser Arendt/Vonnekold wurde gesplittet, Arendt und Wamser nun an eins, Vonnekold mit Hundhausen an zwei und als Dreier Zeugke/Grothkopp.

Diese Taktik kam mir irgendwie bekannt vor, war bei uns nicht sonderlich erfolgreich…

Preetz dagegen schien es richtig gemacht zu haben. Marcin und Krzysiek punkteten zwar sicher, zwei und drei waren aber ohne Chance.

1:2, und der erste Einzeldurchgang war dann klassisch zweigeteilt. Nach drei klaren Siegen und dem 4:2 Zwischenstand folgten drei Niederlagen zum 4:5. Wobei Andreas gegen Wamser die meisten Chancen hatte und nach 2:0 Führung noch verlor.

Zum Glück konnten wir uns am diesen Wochenende immer auf Krzysiek und Marcin verlassen. Ganz starker Auftritt und wir waren mit 6:5 wieder vorn. Beeindruckend dabei vor allem der Einsatz von Krzysiek. Mit ner Grippe und leicht Fieber gehörte er eigentlich ins Bett. Aber er hielt durch und ließ sich selbst von heftigem Nasenbluten nicht aus der Ruhe bringen. Mit einer Art Tampon in der Nase spielte er souverän und saustark - so wie man ihn kennt.

Jetzt die Mitte, mindestens ein Punkt musste her. Richard gegen Hundhausen. Ein Fight, der hin und her wogte. 8:11, 11:8, 4:11, 11:6 (nach 4:6), 11:2, da war das 7:5 und Christian legte nach. Ein kämpferisch starkes Spiel und ein 3:0 gegen Zeugke, 8:5, das Unentschieden war bereits sicher.

Erik musste dann gegen Wamser das gleiche durchmachen, wie Andreas. Zwei Sätze lang beherrschte er den Gegner, der dann zulegte und recht sicher gewann. Als danach Andreas gegen Grothkopp sehr gute Phasen nicht halten konnte und 1:3 verlor, ging es ins Entscheidungsdoppel. Und nun fiel den Preetzern ihre Doppeltaktik auf die Füße. Arendt/Wamser waren nur im zweiten Satz dran. 3:0 für unsere Polen und der Sieg war perfekt. 

Vier Punkte, Sprung auf Platz 6 und ein Top-Spielverhältnis - jetzt können wir ein wenig durchatmen und am kommenden Wochenende nachlegen. Zwar dürfte es gegen Brunsbüttel, die sich zur Halbserie noch einmal verstärkt haben, schwer werden; am Sonntag beim noch sieglosen Team aus Fockbek ist aber auf jeden Fall was drin.

Tausend Dank an die vielen Zuschauer, die ins so toll unterstützt haben, danke an Bernd und Micha. Wir sehen uns wieder bei unserem nächsten Heimspiel in vier Wochen. Am Samstag, 28. März um 15 Uhr geht es gegen Oberalster.

 

Bis denne

Christian

Kommentare: 2
  • #2

    Sieghard (Mittwoch, 04 März 2015 14:20)

    Das war optimal.Alle Spieler waren am Erfolg beteiligt.Das ist auch die Voraussetzung,um die Klasse zu halten.Auf die Polen ist Verlass,aber dafür haben wir sie auch geholt.Das kommende WE ist ähnlich.Pflichtsieg gegen Fockbek und gegen Brunsbüttel wird es wieder spannend.
    Viel Erfolg

  • #1

    Björn (Dienstag, 03 März 2015 20:51)

    Saustark Jungs. Wer Preetz schlägt, braucht sich auch vor Brunsbüttel nicht zu verstecken. Ich drücke euch wieder die Daumen.
    Guter Bericht Christian